Bessere finanzielle Absicherung in Hessen

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In Hessen sind ehrenamtliche Feuerwehrleute und ihre Angehörigen im Schadensfall in Zukunft finanziell besser abgesichert. (Foto: magicpen, www.pixelio.de)

Ehrenamtliche Einsatzkräfte im hessischen Brand- und Katastrophenschutz werden künftig finanziell besser geschützt. Dafür hat die Unfallkasse ihre finanziellen Leistungen erhöht. Die Einmalzahlungen an schwerverletzte Mitglieder, die als Helfer oder im Einsatzfall Schäden erlitten haben, betragen in Zukunft 93.000 statt wie bisher 80.000 Euro.

Außerdem werden die Einmalzahlungen im Todesfall an Hinterbliebene von 30.000 auf 37.000 Euro erhöht. Diese Beträge wurden letztmalig 2011 angepasst. Darüber hinaus werden die ergänzenden Leistungen nach dem Unfallentschädigungserlass des Wiesbadener Innenministeriums deutlich ausgeweitet. So steigen die dort vorgesehenen Zahlungen im Todes- beziehungsweise Invaliditätsfall von 16.000 auf 25.000 Euro beziehungsweise von bis zu 32.000 auf maximal 60.000 Euro. Des Weiteren werden auch nicht-eheliche Lebenspartner der Ehrenamtlichen in den Schutzbereich aufgenommen. Bisher konnte die Unfallkasse keine Leistungen an Hinterbliebene in nicht-ehelicher Lebensgemeinschaft gewähren.

Innenminister Peter Beuth (CDU) sagte zu den Verbesserungen: “Wer den Bürgerinnen und Bürgern in unserem Land ehrenamtlich, schnell und kompetent hilft, muss sich im Gegenzug darauf verlassen können, bestmöglich abgesichert zu sein.” Und Sozial- und Integrationsminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) ergänzte: “Die freiwilligen Helferinnen und Helfer im Brand- und Katastrophenschutz leisten einen wertvollen Dienst für unsere Gesellschaft und werden deshalb künftig noch besser abgesichert.”

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