Neue Publikation

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Die Sonderpublikation "Moderne Polizei. Die Cyber-Polizei: Innovationen – Sharing – Tools", die demnächst erscheint, thematisiert Inhalte zur Bekämpfung der Internetkriminalität – u. a. die Ermittlungsarbeit im Darknet. (Cover: Behörden Spiegel)

Ein geschätzter jährlicher Schaden in der deutschen Wirtschaft von über 50 Milliarden Euro macht es deutlich: Datendiebstahl, -sabotage und -spionage gehören zu den größten Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Dafür muss die Polizei gewappnet sein. Auch einzelne Bürger/innen sind immer wieder von Schadsoftware, Identitätsdiebstahl oder Betrugsmaschen im Netz betroffen. Neben der Cyber-Kriminalität im engeren Sinn erleichtert das Internet als Tatmittel auch den Handel mit illegalen Gütern wie Drogen und die Verbreitung von Kinderpornografie.

Die Bekämpfung von Internet-Kriminalität muss daher hohe Priorität haben. Ermittlungen bei Straftaten, die im Wesentlichen im digitalen Raum stattfinden, stellen den Cyber-Polizisten vor große Schwierigkeiten. Anders als Zuständigkeiten und Kompetenzen von Polizeibehörden machen Cyber-Kriminelle nicht vor Landesgrenzen Halt. Mittel zur Anonymisierung und Verschlüsselung schaffen zusätzliche Hürden bei der Verfolgung. In Teilen hinkt die Übertragung etablierter Befugnisse in die digitale Welt und die Schaffung neuer erforderlicher Rechtsmittel dem technischen Wandel hinterher. Auch in Bezug auf die konkreten technischen Kompetenzen muss die Moderne Polizei mit schnellen Innovationszyklen und ständig angepassten Tools und Methoden auf Seiten der Angreifer mithalten können.

Wie das gelingt, wird in dem Heft “Die Cyber-Polizei” der Schriftenreihe “Moderne Polizei” des Behörden Spiegel aufgezeigt. Als Gastautor konnte für diese Ausgabe, die demnächst erscheint, Hessens Innenminister, Peter Beuth (CDU), gewonnen werden.

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