Japanische Telekom investiert in Berliner Rechenzentrum

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Ein Rechenzentrum betreibt die NTT-Tochter e-shelter bereits im Berliner Westen. Nun soll ein weiteres Rechenzentrum inklusive Entwicklungscampus im Stadtteil Mariendorf hinzukommen. (Foto: ColossusCloud, pixabay.com)

Der japanische Kommunikationskonzern Nippon Telegraph and Telephone (NTT) plant, über sein europäisches Tochterunternehmen e-shelter ein zweites Rechenzentrum im Berliner Stadtteil Mariendorf zu errichten. Die erste Ausbaustufe des neuen Rechenzentrums und dem außerdem geplanten “Campus” des Unternehmens sollen bis Ende des Jahres 2020 fertig gestellt werden.

Innerhalb des Campus soll es neben dem Rechenzentrum ein Innovationslabor geben, in dem ein dynamisches Umfeld geschaffen werden soll, um Innovationen schneller und zu geringeren Kosten in einer Testumgebung validieren zu können, die in einem aktiven Rechenzentrum untergebracht ist.

Das gesamte Areal der beiden Einrichtungen, welches unter dem Namen “Marienpark Berlin” firmieren wird, soll in finaler Größe 60.000 Quadratmeter betragen.

Der Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Michael Müller, war Anfang des Monats im Rahmen einer dienstlichen Reise nach Japan mit Unternehmensvertretern von NTT zusammengekommen, wo er die Zusage für das Projekt mitgeteilt bekam.

“Startups, Digitalwirtschaft und die Digitalisierung der traditionellen Berliner Unternehmen machen Berlin zu dem Innovationsstandort in Deutschland. Unsere hervorragende Wissenschafts- und Forschungslandschaft zieht dabei weiter neue Ansiedlungen in die Stadt. Mit dem neuen, im ‚Marienpark Berlin‘ entstehenden Rechenzentrum wird im Süden Tempelhofs ein Hub für Cloud Computing und Digitalisierung entstehen. Das stärkt den Berliner Wirtschaftsstandort”, freut sich der Bürgermeister auf den neuen Standort.

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