Masterplan Stadtnatur

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Innerstädtische Grünflächen, wie der Britzer Garten in Berlin, sollen mit dem Masterplan Stadtnatur geschützt und erweitert werden. (Foto: ThomasWolter, pixabay.com)

Mit dem vom Bundeskabinett beschlossenen Masterplan Stadtnatur will die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, die Arten- und Biotopvielfalt in den Städten zu erhöhen und natürliche, grüne Lebensräume zu schaffen. Insgesamt 26 Maßnahmen sollen dazu dienen, Pflanzen und Tiere zu schützen sowie den Stadtbewohnern mehr Grün zur Naherholung zu bieten.


Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD): “Mehr Stadtnatur ist gut für die Menschen und für die Natur. Der jüngste Bericht des Weltbiodiversitätsrates hat uns deutlich vor Augen geführt, wie dramatisch der Schwund unserer biologischen Vielfalt voranschreitet. Angesichts der vielerorts intensiven Landwirtschaft gewinnen die Städte mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen eine zunehmende Bedeutung für den Naturschutz. Zugleich ziehen immer mehr Menschen in die Städte. Ich will, dass trotzdem jeder Mensch in seinem Umfeld Zugang zur Natur hat. Wir wollen daher mehr Natur in unsere Städte bringen. Wir wollen mehr unversiegelte Flächen, mehr Natur in Stadtparks, privaten Gärten, Sportstätten, Schulen und Kindergärten, an Gewässern, an Gebäuden und auf Brachen mit Grün.”

Unter anderem beinhaltet der Masterplan einen neuen Förderschwerpunkt Stadtnatur beim Bundesprogramm Biologische Vielfalt des Bundesumweltministeriums. Zudem soll das Bundesnaturschutzgesetz geändert werden, um die kommunale Landschaftsplanung zu stärken. Neben einem bundesweiten Wettbewerb für Insektenschutz in den Kommunen, soll es mehr Ökologieschulungen und Informationsmaterial für Klein-, Haus- und Gemeinschaftsgärten geben. Die Arten- und Biotopvielfalt in den Städten soll weiter erforscht und kartiert werden.

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