Ransomware legt Teile der Verwaltung von Lake City lahm

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Klassische Cyber-kriminelle Masche: Ransomware verschlüsselt Daten auf dem Rechner des Betroffenen. Die Täter verlangen für die Entschlüsselung ein Lösegeld in Krypto-Währung wie Bitcoin. Oft legen solche Attacken ganze Betriebsprozesse oder Fachverfahren lahm. (Foto: arrow, https://stock.adobe.com/de/ )

Die Stadt Lake City im US-Bundesstaat Florida war von einem Ransomware-Angriff betroffen. Infolgedessen waren alle E-Mail-Systeme der Stadtverwaltung sowie Online-Bezahldienste tagelang unzugänglich. Auch die Telefonie war zum Teil betroffen. Notrufe an Polizei und Feuerwehr waren aber weiterhin möglich.

Die Verwaltungsmitarbeiter haben während der Störungen Aufgaben mit Papier und Stift bearbeitet. Normalerweise online übertragene Rechnungen wurden postalisch versendet.

Ursache war dem Lake City Police Department zufolge ein Cyber-Angriff, bei dem drei verschiedene Angriffswege genutzt wurden. Genaueres über den Ablauf wurde nicht bekannt.

Seitens der Verwaltung hieß es, dass die IT-Abteilungen sofort mit der Isolation der betroffenen Systeme und der Wiederherstellung verlorener Daten begonnen haben. Dazu sei auch externe Beratung hinzugezogen worden. Es habe keine Hinweise auf den Verlust sensibler Daten gegeben. Kreditkartendaten würden bei externen Dienstleistern gespeichert und seien durch die Attacke nicht direkt betroffen gewesen.

Der Umgang mit Ransomware, SPAM und Phishing ist auch Thema auf der diesjährigen PITS (Public-IT-Security), die der Behörden Spiegel vom 2. bis 3. September in Berlin veranstaltet. Weitere Informationen und Gelegenheit zur Anmeldung auf der Kongress-Website. 

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