Lambrecht designierte neue Bundesjustizministerin

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Soll neue Bundesjustizministerin werden: Christine Lambrecht (SPD), bisher Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium (BMF). (Foto: BS/Bundesfinanzministerium)

Die SPD-Politikerin Christine Lambrecht soll neue Bundesjustizministerin werden. Sie folgt auf Dr. Katarina Barley (ebenfalls SPD), die ins Europäische Parlament gewechselt ist. Momentan ist Lambrecht noch Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium (BMF).

Die 54-Jährige studierte von 1984 bis 1992 Rechtswissenschaften in Mannheim und Mainz. Nach ihrem Referendariat am Landgericht Darmstadt und dem Ablegen des Zweiten juristischen Staatsexamens war sie Dozentin für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Mannheimer Berufsakademie. Von 1995 bis 1996 absolvierte Lambrecht ein Aufbaustudium zur Magistra der Verwaltungswissenschaften in Speyer. Ab 1995 war sie als selbständige Rechtsanwältin tätig. Mitglied des Deutschen Bundestages ist die Sozialdemokratin seit 1998. Dort war sie lange Zeit Mitglied des Rechtsausschusses. Von 2005 bis 2009 sowie von 2013 bis 2017 war Lambrecht auch Mitglied im Ältestenrat. Seit 2010 ist sie zudem Vizepräsidentin der THW-Bundesvereinigung. Zwischen 2011 und 2013 und wiederum seit 2017 fungierte Lambrecht als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und von 2013 bis 2017 als deren Erste Parlamentarische Geschäftsführerin. Parlamentarische Staatssekretärin im BMF ist Lambrecht seit März 2018.

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