Deutschland hilft Uganda

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Die Bundesrepublik unterstützt Uganda nun bei der Bewältigung der Ebola-Krise. Dabei kommt es entscheidend auf gute Schutzkleidung für die Helfer an, um eine Infektion zu vermeiden. (Foto: CDC Global, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die Bundesrepublik hat angesichts der zweitgrößten Ebola-Krise weltweit, die sich in Ostafrika gerade vom Kongo aus nach Uganda ausweitet, ein Expertenteam in die Region entsandt. Darum hatte die ugandische Regierung in der Hauptstadt Kampalla gebeten. Vor Ort sind Mitglieder des Epidemiepräventionsteams SEEG.

Bei der “Schnell einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit”, die von den Bundesministerien für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und für Gesundheit (BMG) als Reaktion auf die Ebola-Krise in Westafrika in den 2014/2015 eingerichtet worden war, handelt es sich um eine behördenübergreifende Kooperation. Beteiligt sind Experten des Robert Koch-Instituts (RKI), des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Sie helfen nun vor Ort beim Umgang mit dem Ebola-Ausbruch. Als möglichen Ansatzpunkt für Hilfe hat das ugandische Gesundheitsministerium bereits den Probentransport benannt. Derzeit gibt es Probleme, Proben von Verdachtsfällen in das nationale Referenzlabor zu transportieren. Das behindert eine zuverlässige Diagnostik und kann dazu beitragen, dass falsch negativ getestete Patienten die Krankheit weiterverbreiten.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte: “Wir haben die letzte Ebola-Epidemie in Westafrika und ihre tödlichen Folgen leider noch allzu gut in Erinnerung. Daraus haben wir gelernt, dass vor allem eins gefragt ist, wenn Krankheiten wie Ebola ausbrechen: Schnelligkeit in der Reaktion, um ein weiteres Ausbrechen so gut wie möglich einzudämmen.”

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