Regionale Digitalisierung

0
344
Die Landeskongresse des Behörden Spiegel, die der regionalen Digitalisierung in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Plattform geben, berichten über die Bemühungen der jeweiligen Landesregierungen, den Digitalen Wandel in den Städten und Kommunen zu gestalten. (Foto: Africa Studio, https://stock.adobe.com/de/ )

Die Digitalisierung von Staat und Verwaltung wird nicht nur auf der Bundesebene, sondern insbesondere auch in den Ländern und Kommunen durch vielfältige Aktivitäten vorangetrieben. Um diesen regionalen Entwicklungen eine eigene Plattform und ein eigenes Format zu geben, veranstaltet der Behörden Spiegel mit verschiedenen Kooperationspartnern zunehmend Landeskongresse. Als nächstes stehen hier “Baden-Württemberg 4.0” am 4. Juli in Stuttgart und – erstmals – “Digitale Verwaltung RLP” am 29. August in Mainz auf der Agenda.

Der Kongress “Baden-Württemberg 4.0” wird 2019 bereits zum dritten Mal ausgetragen – in diesem Jahr unter der Überschrift bzw. dem Motto “Das Rennen ist eröffnet – mit OZG, KI und VUCA auf dem Weg zu einer modernen Verwaltung 4.0”.

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), der Einzug von Lösungen auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) und eine sich wandelnde Arbeitswelt auch in der öffentlichen Verwaltung (VUCA) prägen derzeit maßgeblich die Diskussionen rund um das Thema Verwaltungsmodernisierung. Angesichts dieser und weiterer Entwicklungen wie “digital first” oder “once-only” wird sowohl die interne Organisation in den Behörden als auch deren äußerer Auftritt gegenüber Bürgern und Unternehmen in den nächsten Jahren einem grundlegenden Wandel unterworfen sein.

Diesen Transformationsprozess begleitet “Baden-Württemberg 4.0” seit 2017, dem Jahr, als die Landesregierung Baden-Württembergs mit der Verabschiedung der Digitalisierungsstrategie “digital@bw” das Thema ganz oben auf der politischen Agenda platzierte, um das Land zu einer digitalen Leitregion in Deutschland und Europa zu machen. Soll Baden-Württemberg auch zukünftig ein starker Wirtschaftsstandort bleiben, kommt nicht zuletzt der Digitalisierung der Verwaltung eine Schlüsselrolle zu.

Dies zeigt sich auch darin, dass der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, auch für den diesjährigen Kongress wieder die Schirmherrschaft übernommen hat und Stefan Krebs, in Personalunion Chief Digital Officer (CDO) und Chief Information Officer (CIO) der Landesregierung, erneut die Eröffnungsrede halten wird. Mithilfe starker lokaler Partner, etwa der Digitalakademie@BW, dem in Stuttgart ansässigen Fraunhofer-Institut AIO, der Metropolregion Rhein-Neckar sowie der Zeppelin-Universität Friedrichshafen soll gewährleistet werden, dass das Programm gleichsam innovativ ist und praxisnah die Projekte und Herausforderungen vor Ort aufgreift.

Als nächstes regionales Highlight steht in diesem Jahr erstmals der Kongress “Digitale Verwaltung RLP” auf der Agenda. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat Mitte 2018 die Strategie “Digitale Verwaltung Rheinland-Pfalz” beschlossen. Ohnehin schreitet die digitale Transformation der Behörden im Land und den Kommunen bereits seit Jahren voran – mit zunehmender Dynamik. Der neue Kongress will Akteuren und Interessierten im Lande (und darüber hinaus) ein Angebot machen, sich über das breite Spektrum bereits laufender und geplanter Vorhaben zu informieren, auszutauschen und Netzwerke zu bilden oder zu stärken.

Enge Kooperation

Durch eine enge Kooperation mit dem zuständigen Innenministerium Rheinland-Pfalz und den kommunalen Spitzenverbänden soll auch hier bei den Vorträgen die Praxisorientierung im Fokus stehen. Staatssekretär Randolf Stich, IT-Beauftragter der Landesregierung, wird als Schirmherr auch mit seiner Keynote den ersten inhaltlichen Aufschlag auf dem Kongress machen.

Tradition in Nordrhein-Westfalen

Nach den Veranstaltungen in Stuttgart und Mainz findet mit dem Kongress “e-nrw” in Düsseldorf/Neuss am 7. November 2019 der “Klassiker” unter den Landesveranstaltungen des Behörden Spiegel statt, der bereits seit fast zwanzig Jahren über IT-Strategien für die Landes- und Kommunalverwaltung im größten deutschen Bundesland diskutiert.

Weitere Informationen stehen online unter www.bw-4-0.de, www.dv-rlp.de sowie www.e-nrw.info zur Verfügung.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here