Beförderungsappell vor dem Schloss Nymphenburg

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V.l.n.r.: Oberstleutnant Gregor Schlemmer, Leiter des Studierendenbereichs, Prof. Merith Niehuss, Präsidentin der Universität, Georg Eisenreich, bayerischer Justizminister, und Bundesministerin Dr. von der Leyen schreiten die Front ab. (Foto: Universität der Bundeswehr München, Claus Schunk)

Rund 600 Offiziersanwärter der Universität der Bundeswehr in München wurden am vergangenen Samstag vor dem Schloss Nymphenburg durch Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen (CDU) zum Leutnant bzw. Leutnant zur See befördert. Die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Merith Niehuss erläuterte den “hohen Stellenwert des Studiums” im Werdegang eines Offiziers. Der Erfolg im Studium mache diese anstehende Beförderung erst möglich.

Die Bundesministerin rief die vor ihr stehenden Studierenden dazu auf, die Bundeswehr zu gestalten und sich engagiert einzubringen. Weiterhin wies sie auf die besondere Verantwortung hin, welche die Offiziere in ihrer Laufbahn übernehmen würden: “Führen heißt, Bezugsperson und Vorbild zu sein, Beispiel zu geben, Vertrauen zu schaffen. Führen bedeutet aber auch, Ratschläge zuzulassen, eigene Schwächen zu erkennen und das eigene Können gezielt durch ein Team zu ergänzen. Denn erfolgreiche Führung ist im Ergebnis immer eine Gemeinschaftsleistung.”

Sie ermutigte die Offiziersanwärter, zu ihren Überzeugungen zu stehen und auch in gesellschaftlichen Debatten auf ihren moralischen Kompass zu vertrauen. Alles Handeln der Bundeswehr solle vom Grundgesetz – und insbesondere von Artikel 1: “Die Würde des Menschen ist unantastbar” – geleitet werden. Von den Offizieren der Bundeswehr erwarte sie daher, dass sie gemäß ihres Eides für “die Verteidigung des Rechts und die Freiheit des deutschen Volkes” einstehen werden. Neben Dr. von der Leyen würdigte auch der bayerische Staatsminister für Justiz, Georg Eisenreich (CSU), das Engagement der Soldaten in seinem Grußwort.

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