OH-Airbus an Bundeswehr übergeben

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V.l.n.r.: Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG, Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen und Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur Luftwaffe (Foto: Bundeswehr, Jonas Weber)

Ende Juni ist am Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel ein Airbus A319 OH (“Offener Himmel”) von der Lufthansa Technik AG an die Bundeswehr übergeben worden. Das Strahlflugzeug stellt eine “Nationale Beobachtungsplattform” für den Rüstungskontrollvertrag über den Offenen Himmel von 1992 dar.

“Deutschland”, so Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen vor 250 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft, “setzt mit diesem neuen Flugzeug auch ein Signal: Wir wollen in schwierigen Zeiten das Engagement für weltweite Abrüstung neu beleben.” Niels Annen (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, ergänzte, der “Open Skies”-Vertrag sei eine unverzichtbare Säule der Rüstungskontrolle im OSZE-Raum. “Wir setzen uns dafür ein, dass er trotz mancher Schwierigkeiten weiterhin funktioniert und von allen Seiten vollständig implementiert wird.”

Mit dem Thema “Rüstungskontrolle” beschäftigt sich am zweiten Tag der diesjährigen Berliner Sicherheitskonferenz (BSC), d.h. am 27. November, das Panel B1, das von Botschafterin Susanne Baumann, Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle im Auswärtiges Amt, geleitet wird.

Mehr Informationen unter www.euro-defence.eu

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