Schleswig-Holstein startet Open Data-Portal

0
281
Im hohen Norden sind ab sofort mehr als 7.000 Datensätze aus Landesverwaltung und Kommunen als freie Daten für jedermann einzusehen und zu verwenden. Der Datenschatz soll kontinuierlich erweitert werden. (Foto: Torsten Behrens, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Der Digitalisierungsminister von Schleswig-Holstein, Jan Philipp Albrecht, hat das neue Open Data-Portal des nördlichsten Bundeslandes in Betrieb genommen. Auf dem Portal (verfügbar unter diesem Link) sind ab sofort mehr als 7.000 Datensätze aus Schleswig-Holstein enthalten. Bei den Daten handelt es sich nicht nur um das Kernthema von Open Data, den Geodaten, sondern zusätzlich auch Informationen wie beispielsweise über den Landeshaushalt oder die Luftqualität an den Messstationen im Land. Zudem gibt es auch Statistiken, die u.a. die Bearbeitungsdauer von Elterngeldanträgen erfassen.

Sämtliche Daten werden in einer standardisierten Form angeboten und sind kostenfrei für jede Person nutzbar.  Für Digitalisierungsminister Albrecht ein wichtiger Schritt, denn der “freie Zugang zu Daten der öffentlichen Hand ist ein Kernmerkmal digitalisierter und transparenter Verwaltung. Das Open Data-Konzept bietet Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Wirtschaft zahlreiche Vorteile”. Vor allem die Transparenz der Verwaltung hob Albrecht noch einmal besonders hervor, denn dies helfe dem Bürger, Entscheidungen besser nachvollziehen und überprüfen zu können: “Politisches Handeln wird durch Open Data transparenter und schafft für die Bürgerinnen und Bürger neue Informationsmöglichkeiten über das staatliche Handeln. Diese Entwicklung wollen wir aktiv mit unserem Open Data-Portal fördern und vorantreiben”, so der Digitalisierungsminister.

Aber nicht nur für die Bürger sind die Daten interessant, sondern auch für die Wirtschaft, die diese zur Wertschöpfung nutzen kann. So können freie Daten als Basis für eine Reihe von Dienstleistungen und Produkten dienen, die Offene Daten nutzen.

Datensätze aus Land und Kommunen

Die Daten aus dem neuen Portal stammen dabei aus beiden föderalen Ebenen des Landes. So bringen sich bereits einige Kommunen mit Datensätzen zu Kitas und Spielplätzen, aber auch mit Bebauungsplänen und Angaben zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten vor Ort.

Das Landesportal speist sämtliche Daten zudem in das Bundesportal “GovData” ein. Hier stelle man mit dem laut Landesangaben größten Open Data-Portal unter allen Bundesländern aktuell rund ein Viertel aller Daten.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here