Festakt für General de Maizière

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Diese Plakette wird demnächst im Eingang des Zentrums Innere Führung in Koblenz hängen. (Foto: Bundeswehr, Fabian Schier)

Das Hauptgebäude des Zentrums Innere Führung in Koblenz hat Anfang Juli erstmals einen Namen erhalten: “General Ulrich de Maizière-Campus”. In einem Festakt enthüllten der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, und die Söhne de Maizières Carl Andreas und Thomas sowie seine Tochter Barbara Pieper, eine entsprechende Gedenktafel.


General de Maizière (1912 bis 2006) hatte die Konzeption seit den 1950er-Jahren gemeinsam mit den Generalen Wolff Graf von Baudissin und Johann Adolf Graf von Kielmansegg entwickelt. Von 1960 bis 1962 war de Maizière selbst Kommandeur der Schule für Innere Führung, wie das Zentrum damals noch hieß. Zum Ende seiner Karriere (1966-1972) wurde er der vierte Generalinspekteur der Bundeswehr.


“Wir feiern einen Vordenker, der wie wenige andere daran mitgewirkt hat, dass Innere Führung zu dem Wesensmerkmal unserer Bundeswehr wurde”, würdigte General Zorn seinen Vorgänger. Aber: Die Grundsätze dieser Führungsphilosophie seien nicht in Stein gemeißelt. “Wir alle müssen sie permanent weiterentwickeln”, so der Generalinspekteur.

Sein Ziel sei es, dass die Vorgesetzten durch das neue Programm “Innere Führung – heute” wieder mehr Handlungs- und Entscheidungsspielrum erhielten. Dazu müsse aber jeder und jede Einzelne bereit sein, Verantwortung zu tragen.

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