Informationsförderung transparent gemacht

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Derzeit ist das Angebot an Finanzierungsmodellen für Unternehmer derart hoch, dass es bisweilen schwerfällt, das passende Paket zu finden. (Foto: Florian M./CC BY 2.0/www.flickr.com)

Start-ups sind inzwischen fester Bestandteil der hiesigen Unternehmenskultur. Das gilt bundesweit, aber auch im Falle einzelner Länder wie Baden-Württemberg. Entsprechend umfangreich ist daher auch das dortige Paket an Förderprogrammen und Initiativen für Gründerinnen und Gründer sowie für bereits etablierte Betriebe aus dem Bereich der Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Und es ist noch umfangreicher geworden, seit die EU im Rahmen ihres Förderprogramms “Horizont 2020” weitere Finanzierungsinstrumente wie “Pathfinder” oder “Accelerator” auf den Weg gebracht hat. Das hat fraglos sein Gutes, auf der anderen Seite ist die Lage dadurch bisweilen aber etwas unübersichtlich geworden. Um in diesem Punkt Abhilfe zu schaffen, fand Anfang des Monats fand in Stuttgart die Informationsveranstaltung “Unicorn oder Transformer in Baden-Württemberg” statt. Gemeinsam informierten das Steinbeis-Europa-Zentrum sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes über das wachsende Angebot, aber auch die Potenziale aktueller Finanzierungsmodelle.

Für Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hängt beides zwingend zusammen, wie sie in ihrer Eingangsrede klarstellte: “Wir müssen möglichst viel Transparenz in das Fördersystem bringen, damit die einzelnen Unternehmen auch das jeweils geeignete Förderinstrument finden können.” Nur so ließe sich das Langzeitziel verfolgen, Baden-Württembergs Spitzenposition in Sachen Innovationsstärke noch weiter auszubauen.

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