Kliniken in Rheinland-Pfalz und Saarland kämpfen mit Schadsoftware

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Schadsoftware hat zu IT-Ausfällen in 15 Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen geführt. (Foto: Blogtrepreneur, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Der Betrieb von Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Rheinland-Pfalz und Saarland ist wegen einer Infektion mit Schadsoftware eingeschränkt. Betroffen ist das komplette Netzwerk des Krankhausverbundes der DRK Trägergesellschaft Süd-West. Die Verfügbarkeit von Daten und Systemen sei betroffen. Die Versorgung der Patienten sei aber nicht gefährdet, meldet die Gesellschaft.

Das Verbundnetzwerk war von Malware betroffen, die Server und Datenbanken verschlüsselt. Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, seien die Server vom Netz genommen worden. Elf Krankenhäuser und vier Pflegeeinrichtungen mussten bei der Patientenaufnahme oder bei der Stellung von Befunden auf Papier und Stift wechseln. Die Kliniken hatten zeitweise keinen Internetzugang und waren nicht per Mail erreichbar.

Inzwischen konnten nach der Bereinigung erste Systeme wieder ans Netz gehen. Zu Motiv und Vorgehensweise der Täter ist nichts bekannt. Es habe keine Lösegeldforderung gegen, heißt es aus der DRK Trägergesellschaft Süd-West. Ermittlungen sind durch die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz aufgenommen worden.

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