Umfrage zum Ehrenamt gestartet

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Nicht nur Feuerwehrleute (Foto) sind oftmals ehrenamtlich im Katastrophenschutz tätig. Auch in den Hilfsorganisationen engagieren sich – nicht nur in Nordrhein-Westfalen – viele Bürger freiwillig. Wie sie noch besser unterstützt werden können, soll nun im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland durch eine Umfrage herausgefunden werden. (Foto: magicpen/www.pixelio.de)

In Nordrhein-Westfalen ist unter dem Motto “Jetzt Du!” eine Umfrage zum Ehrenamt im Katastrophenschutz begonnen worden. Ziel ist es, herauszufinden, wie Menschen, die sich bereits ehrenamtlich engagieren, weiter bestärkt und unterstützt werden können. Außerdem soll es darum gehen, Möglichkeiten auszuloten, was Bürger motivieren könnte, ein Ehrenamt im Katastrophenschutz zu übernehmen oder was sie bisher daran hinderte, dies zu tun.

Die Umfrage, die im Auftrag des Düsseldorfer Innenministeriums von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt wird, richtet sich folglich sowohl an Personen, die sich bereits ehrenamtlich bei Feuerwehren und Hilfsorganisationen engagieren, als auch an die Allgemeinbevölkerung. Die Ergebnisse sollen als Basis für künftige Imagestrategien zur Mitgliederbindung und -neugewinnung dienen. Bereits ehrenamtlich Engagierte können sich bis Anfang Oktober an der Befragung beteiligen, die Allgemeinbevölkerung bis Jahresende.

Herbert Reul (CDU), Innenminister Nordrhein-Westfalens, sagte zu der Umfrage: “Katastrophenschutz ist ohne Menschen im Ehrenamt nicht denkbar. Sie zu gewinnen, ist essenziell wichtig.” Aus diesem Grunde fördere die Landesregierung ehrenamtliches Engagement und wolle wissen, wie den Ehrenamtlichen weiter geholfen werden könne. Reul appellierte an die Bürger: “Katastrophenschutz geht jeden an. Deshalb rufe ich die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf, sich möglichst zahlreich an der Umfrage zu beteiligen.”

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