Zartes Wachstum bei E-Government-Nutzung

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Zur Informationsgewinnung werden behördliche Digitalangebote immer häufiger genutzt, direkter Online-Kontakt ist allerdings weiterhin die Ausnahme. (Foto: TambiraPhotography/www.pixabay.com)

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) im Rahmen einer Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ermittelt hat, griffen im vergangenen Jahr rund 50 Prozent der Bürger privat auf das E-Government-Angebot behördlicher Einrichtungen zurück. Gegenüber 2008 bedeutet das einen leichten Zuwachs von insgesamt zehn Prozent.

In Anspruch genommen werden die Services hauptsächlich, um Informationen einzuholen und Formulare herunterzuladen. Deutlich verhaltener sieht demgegenüber der direkte Online-Kontakt mit den Behörden aus. Nur 16 Prozent aller Befragten nutzten laut eigenen Angaben das volle Spektrum des Internet-Angebots, etwa den Dokumentenaustausch. Als Grund für ihre Zurückhaltung gaben die Probanden Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz an; in anderen Fällen mangelte es zum Zeitpunkt der Erhebung jedoch noch schlicht an der Bereitstellung eines entsprechenden digitalen Angebots.

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