6,2 Millionen Euro für kommunale Schwimmbäder

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2019 und 2020 stehen für Niederbayern ab sofort insgesamt 6,2 Millionen Euro für kommunale Schwimmbäder bereit. (Foto: skeeze/www.pixabay.com)

Der Freistaat Bayern unterstützt die Kommunen in Niederbayern bei der Sanierung maroder Bäder in den Jahren 2019 und 2020 mit insgesamt 6,2 Millionen Euro. Ziel ist der Erhalt kommunaler Bäder als Voraussetzung für den Erwerb der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Sauna- und Gastronomiebereiche sowie reine Sprung- und Wellenbecken sind daher nicht förderfähig.

“Das Förderprogramm ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung kommunaler Infrastruktur. Die Kommunen werden dabei unterstützt, die so wichtige Einrichtung Schwimmbad zu erhalten. Denn bei einem Schwimmbad geht es nicht nur um Spaß, sondern auch um das Angebot von Schwimmkursen. Die sichere Bewegung im Wasser ist eine überlebenswichtige Fähigkeit”, betont Niederbayerns Regierungspräsident Rainer Haselbeck.

Die Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen werden durchschnittlich mit 25 Prozent gefördert. Je nach Haushaltslage der jeweiligen Kommune und bei interkommunaler Zusammenarbeit kann der Fördersatz allerdings bis auf 55 Prozent erhöht werden. Auch Rückbaumaßnahmen und Flächenreduzierungen können bezuschusst werden, um die Unterhaltskosten zu senken. Der Ersatz eines alten Bades durch ein neues kann ebenfalls gefördert werden, wenn dies wirtschaftlich ist. Darüber hinaus kann eine Kommune unter bestimmten Voraussetzungen für ein kommunales Unternehmen oder einen Verein eine Förderung beantragen. Die Hilfeleistung ist Teil des Sonderprogramms Schwimmbadförderung, für das die Landesregierung insgesamt den bayerischen Kommunen 120 Millionen Euro verteilt auf sechs Jahre zur Verfügung stellt.

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