Löschfahrzeuge übergeben

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Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die ersten neuen Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz (Foto) erhalten. (Foto: BS/Bildkraftwerk, Christian Bargon)

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat im Rahmen des ergänzenden Katastrophenschutzes die ersten 20 Löschfahrzeuge an Vertreter Niedersachsens und Nordrhein-Westfalen übergeben. Sie stammen von der Firma Rosenbauer Deutschland. Weitere zehn Fahrzeuge sind zur Lieferung ans BBK bereit und haben dafür die Qualitätsprüfung des Beschaffungsamtes des Bundesinnenministeriums (BeschA) erfolgreich durchlaufen.

Insgesamt sollen mehr als 300 Fahrzeuge übergeben werden. Die Stationierung in den einzelnen Bundesländern erfolgt nach einem vorab festgelegten Schlüssel. Ziel dabei ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung. Bei welchen Kreis- und Gemeindefeuerwehren die Löschgruppenfahrzeuge Katastrophenschutz (LF-KatS) dann genau zum Einsatz kommen, entscheiden die jeweiligen Innenminister. Die Fahrzeuge enthalten unter anderem einen Löschmittelbehälter mit 1.000 Litern Inhalt und sind geländefähig. Dadurch sind sie besonders gut für die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden geeignet. Außerdem verfügen sie über ein Reserverad. Dies ist bei “normalen” Löschfahrzeugen nicht üblich. Dadurch soll jedoch den besonderen und veränderten Einsatzbedingungen im Zivilschutzfall begegnet werden. Die Beschaffungskosten pro LF-KatS liegen bei 223.000 Euro. Insgesamt hat das BBK die Anschaffung von 306 Fahrzeugen beauftragt.

BBK-Präsident Christoph Unger sagte: “Wir haben es geschafft, gemeinsam mit der Firma Rosenbauer ein Löschfahrzeug zu entwickeln, das dem Bedarf und den Qualitätsansprüchen des Bundes in punkto Brandbekämpfung im Zivilschutz gerecht wird.”

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