DWNRW-Hubs gehen in zweite Förderphase

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NRW-Digitalminister Andreas Pinkwart mit den Vertretern der DWNRW-Hubs. (Foto:BS/MWIDE NRW/R. Sondermann)

Die “Hubs der digitalen Wirtschaft” (DWNRW-Hubs) in Nordrhein-Westfalen sind in ihre zweite Förderphase eingetreten. Für Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart Grund genug, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: “Unsere DWNRW-Hubs haben einen tollen Start hingelegt und sind von vereinzelten, lokalen Unterstützungsangeboten für digitale Start-ups zu einem vernetzten Ökosystem herangewachsen. Nun gilt es, dieses in den kommenden Jahren weiter auszubauen und die landesweite Vernetzung des Start-up-Ökosystems in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Mit vielen neuen Angeboten und den unterschiedlichen Schwerpunkten der Hubs wollen wir insbesondere Unternehmen ansprechen, die bisher noch nicht von der Arbeit digitaler Start-ups profitiert haben.”

Von bislang sechs geförderten Plattformen sind mit Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster fünf auch in der zweiten Phase vertreten und können bis 2022 mit weiteren Landesmitteln in Höhe von rund zehn Millionen Euro rechnen. Einzige Ausnahme bildet der Digital-Hub Cologne, der kein neues Konzept eingereicht hatte. Zwar ist Köln damit finanziell auf sich gestellt, hat aber bereits angekündigt, trotz privater Finanzierung auch weiterhin eng mit den staatlich getragenen Standorten kooperieren zu wollen.

Um die Reichweite der Digital Hubs im Vergleich zu den Vorjahren noch deutlich zu steigern, setzt das Förderprojekt künftig auf eine Dreifachstrategie: Zum einen sind neue Veranstaltungsformate in Vorbereitung, die ein optimales Matchmaking zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen garantieren sollen. Zum anderen ist geplant, nun verstärkt auch Kooperationen mit Unternehmen anzustrengen, die zuvor noch nicht mit digital ausgerichteten Start-ups in Berührung gekommen sind. Schließlich soll der Schulterschluss zwischen den Universitäten und den Digital Hubs forciert werden. Mit “Exzellenz Start-up Center.NRW” läuft bereits ein entsprechendes Finanzierungsprogramm, das sich primär an gründungswillige Studierende richtet und eine frühzeitige Vernetzung über Start-up-Zentren begünstigen soll.   

Die “DWNRW-Hubs” sind nur ein Teilsegment der breitangelegten Förderoffensive “Neue Gründerzeit Nordrhein-Westfalen”, in deren Rahmen das Land zu einem Hotspot für digitale Unternehmensgründungen in ganz Europa ausgebaut werden soll. Insgesamt förderten die Digital-Hubs bereits 377 Start-ups, führten 487 Veranstaltungen durch und erreichten so mehr als 31.000 Interessenten. Das Programm läuft seit 2016.

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