Neues Zentrum

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Immer mehr Menschen leben heutzutage in Städten. Das führt dazu, dass Ausfälle von informations- und kommunikationstechnischen Systemen zunehmend größere Auswirkungen haben. (Foto: Stephanie Hofschlaeger, www.pixelio.de)

Künftig wird es immer stärker darauf ankommen, dass Städte auch bei Krisen, Großschadenslagen und Katastrophen resilient bleiben. Denn: 2050 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. 1950 waren es noch nur 30 Prozent, 2010 noch rund die Hälfte.

Wie informations- und kommunikationstechnische Systeme auch im Notfall funktionsfähig bleiben und weiter betrieben werden können, wird ab Anfang kommenden Jahres an einem neuen Forschungszentrum in Darmstadt untersucht. Die Einrichtung, die fachlich auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) begleitet wird, soll den Namen “emergenCITY – Die Resiliente Digitale Stadt” tragen. Beteiligt sind unter anderem Professoren von der Technischen Universität Darmstadt sowie der Universitäten Kassel und Marburg sowie weitere Experten. Das Zentrum wird von Prof. Matthias Hollick von der Technischen Universität Darmstadt geleitet. In den kommenden vier Jahren erhält es vom Land Hessen rund 17,5 Millionen Euro. Die Mittel fließen im Rahmen des wissenschaftlichen Förderprogramms “Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz” (LOEWE).

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