Digitale Kompetenzen unbedingt fördern

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Wie ist es um die Digitalkompetenz der deutschen Bevölkerung bestellt? Was sind Digitalisierungs-Trends, die der Public Sector nicht außer Acht lassen sollte? Antworten liefert die Serie der Initiative D21, die regelmäßig in der Print-Ausgabe des Behörden Spiegel erscheint. (Logo: Initiative D21)

Die Initiative D21 präsentiert regelmäßig die “Zahl des Monats” in der Print-Ausgabe des Behörden Spiegel. Bemerkenswerte Entwicklungen aus dem Bereich der Digitalisierung, die den Public Sector sowie die Gesellschaft betreffen, werden in einer Serie exemplarisch vorgestellt.

Die “Zahl des Monats” bildet das derzeitige Lagebild der Digitalisierung in der Bundesrepublik multiperspektivisch ab. Sie geht auf wichtige Digital-Trends ein. Vor allem wird aufgezeigt, wie es um die Digitalkompetenz in Deutschland bestellt ist.

Durchschnittliches Deutschland

Der durch die Denkfabrik herausgebrachte Digital-Index ist ein Lackmustest für den Wissenstand der deutschen Bevölkerung im virtuellen Raum. Dass die Digitalkompetenz eng mit dem Bildungsgrad zusammenhängt, beweist das schlechte Abschneiden der Menschen, die nicht die besten Voraussetzungen in Bezug auf die Digitalisierung sowie neue Technologien haben. Ihr aktueller Index-Wert liegt bei gerade einmal 35 Prozent, wie die Studie beweist. Die Mehrheit der Deutschen erreicht hingegen 55 Prozent, was jedoch auch nur einer durchschnittlichen Leistung entspräche.

Das Think Tank kommt zum Schluss, dass Deutschland fitter werden müsse, um nicht den Anschluss zu verlieren. Und das generationenübergreifend, denn egal ob Nachwuchs oder Senior – ohne Digitalisierungs-Wissen geht es nicht.

Mehr Selbstbestimmtheit als Ziel

D21, die sich seit 1999 für mehr Selbstbestimmtheit im digitalen Zeitalter einsetzt, versteht sich als gemeinnütziges Netzwerk, das “Debatten anstoßen, Impulse geben und auch unbequeme Fragen” stellen möchte.

Damit niemand von der rasant fortschreitenden Digitalisierung, die alle Lebensbereiche durchdringt, abgehängt werde, leistet die Organisation Aufklärungsarbeit, erstellt Studien und analysiert die digitale Großwetterlage in Deutschland, schaut aber auch über den Tellerrand, um die weltweiten Entwicklungen in ihre Forschung einzubeziehen.

Mehr zur aktuellen “Zahl des Monats” erfährt man auf Seite 26 der Online-Ausgabe Juli.

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