Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Datenmissbrauch

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Trotz hoher Angst vor Datenmissbrauch wählen Deutsche häufig unsichere Passwörter oder verwenden diese sogar mehrfach. (Foto: Tim Reckmann, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Eine Studie von YouGov und Panda Security ergab, dass über 50 Prozent der Deutschen sich vor Missbrauch persönlicher Daten mehr fürchten als vor einem Einbruch. Dennoch wird oftmals auf die Sicherheit bei der Wahl des Passwortes verzichtet.

Mit 47 Prozent würden Hacker-Angriffe in Deutschland am meisten gefürchtet, gefolgt von Identitätsdiebstahl (41 Prozent) und Phishing (37 Prozent). Bei jedem Vierten besteht sogar die Angst vor staatlicher Überwachung bei ihren Onlineaktivitäten. Trotzdem sei von ungefähr 44 Prozent der Deutschen in der Vergangenheit dasselbe Passwort für mehrere Accounts genutzt worden. 16 Prozent hätten sogar leicht zu erratende Passwörter wie etwa das eigene Geburtsdatum oder den Familiennamen gewählt.

Die Befragung erfolgte nach eigenen Angaben von Panda Security bei knapp 6.000 Europäern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Darunter befänden sich etwa 2.000 Deutsche.

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