Zuständigkeit für den Deutschen Computerspielpreis unverändert

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Die Verleihung für die Entwicklung kulturell und innovativ wertvoller Computerspiele obliegt in Zukunft weiterhin dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. (Foto: Free-Photos, pixabay.com)

Seit 2009 werden jährlich durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für innovativ und kulturell wertvolle Computerspiele Preise in Höhe von rund 800.000 Euro verliehen. Ab 2020 solle die Organisation der Auszeichnung beim Bundespresseamt liegen, gab Jury-Chef Olaf Zimmermann in einem Interview bekannt. Die Aufgabenzuständigkeit bleibt zukünftig jedoch beim BMVI, klärt die Bundesregierung auf.

Die Eröffnung Zimmermanns sei unter anderem der Anlass dafür gewesen, dass sich mehrere Abgeordnete mit Fragen über den Deutschen Computerspielpreis (DCP) an die Bundesregierung wendeten. Diese teilte auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag in einer Antwort mit, dass eine Änderung in der Zuständigkeit nicht geplant sei. Der BMVI verleihe demnach auch zukünftig den DCP.

Jedoch solle es eine konzeptionelle Weiterentwicklung mit Blick auf die Organisation geben, eröffnet die Bundesregierung ferner. Eine weitere Neuerung ergebe sich durch den Ablauf der getroffenen Vereinbarung mit der Wirtschaft. Demnach stimme die Bundesregierung derzeit über geplante Änderungen ab, wobei nähere Angaben zu jetzigem Zeitpunkt noch nicht gegeben werden könnten.

Neben der Verantwortlichkeit des DCP seien in der Anfrage außerdem die anfallenden Kosten thematisiert worden. Demzufolge betrügen die Preise insgesamt ungefähr 800.000 Euro. Dabei sollen Bund und Wirtschaft jeweils einen Anteil von rund 400.000 Euro (50 Prozent) leisten. Die Ausrichtung der Preisverleihung hingegen werde gemeinschaftlich von Bund und dem Medienboard Berlin-Brandenburg als Förderer getragen. t

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