Seit Jahresbeginn mindestens 250 Badetote

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Trotz der hauptsächlich ehrenamtlichen Arbeit der Helfer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) (Foto), kamen in diesem Jahr in hiesigen Gewässern schon mindestens 250 Menschen ums Leben. (Foto: DLRG)

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind in deutschen Gewässern mindestens 250 Menschen ertrunken. Das sind allerdings 29 weniger als im Vorjahreszeitraum. Regional betrachtet kamen die meisten Menschen in Bayern ums Leben. Im Freistaat starben 2019 bisher 65 Personen, 20 mehr als im Vergleichszeitraum 2018.

In Nordrhein-Westfalen waren 40 Badetote (plus drei), in Niedersachsen 29 (minus sieben) zu beklagen. Die meisten Unfälle ereigneten sich laut Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) weiterhin im Binnenland, vor allem an ungesicherten Badestellen. Dort starben bis Ende Juli mindestens 231 Menschen. 131 weitere kamen in Seen und Teichen ums Leben, 76 in Flüssen. Hinzu kommen jeweils neun Badetote in Kanälen beziehungsweise Bächen, fünf in Hafenbecken und einer in einem Graben. In Schwimmbädern kamen sechs Personen zu Tode. In der Nordsee gab es einen Badetoten, in der Ostsee sechs. Den leichten Rückgang der Gesamtzahl führt die DLRG insbesondere auf das nicht ganz so sonnige und warme Wetter wie 2018 zurück. Risikogruppen für den Badetod sind Männer und Migranten. Aus dieser Personengruppe ertranken in diesem Jahr bisher 18 Personen, drei mehr als im selben Zeitraum 2018.

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