Allein geht nichts

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Kooperation bei Extremlagen ist das A und O! Lebensretter und Personenschützer müssen bei Katastrophen eng zusammenarbeiten. (Foto: Rico_Loeb, pixabay.com)

Insbesondere im Falle von Katastrophen und Großschadenslagen kommt es auf ein effektives Zusammenwirken zahlreicher unterschiedlicher Akteure an. Und das nicht nur innerhalb der einzelnen Bundesländer oder zwischen Bund und Ländern, sondern oftmals auch grenzüberschreitend.

Dies gilt unter anderem im Falle von CBRN-Gefährdungen bei Waldbränden oder bei Großveranstaltungen. Da braucht es dann nicht nur eine wirksame Einsatztaktik. Auch Übungsgelände und ausreichende Trainingsmöglichkeiten auf diesen sind zur Bewältigung solcher Szenarien dringend erforderlich. Hier existieren in einigen Bundesländern jedoch noch Mängel, insbesondere betreffend die flächendeckende, dezentrale Verfügbarkeit von Übungsgeländen. Für die Sicherheit von Großveranstaltungen sind zudem ein wirksamer baulicher Katastrophenschutz sowie eine moderne, zeitgemäße Ausrüstung für die Einsatzkräfte von entscheidender Bedeutung. Des Weiteren muss der Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) immer wieder den neuen Bedingungen angepasst und weiterentwickelt werden.

Auf dem Europäischen Katastrophenschutzkongress, der am 27. und 28. August in Berlin stattfinden wird, wird der angeschnittene Problemkreis ausführlich thematisiert. Auf der kongressbegleitenden Homepage, worauf man sich auch anmelden kann, kann Einblick in das breitgefächerte Programm genommen werden.

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