Kooperation – das Gebot der Stunde!

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Der Cyber-Raum schürt neben allen Errungenschaften Konflikte, erhöht die Verwundbarkeit moderner Digital-Gesellschaften, die nur durch internationale Zusammenarbeit mehr Sicherheit erlangen können. (Foto: thommas68, pixabay.com)

Das Anwachsen der agilen hybriden Bedrohungslage in Zeiten der Digitalisierung, erfordert die Stärkung sämtlicher IT-Ressourcen des Digitalen Staates. Auf der Public IT Security (PITS), die am 2. und 3. September in Berlin stattfinden wird, steht die internationale Cyber-Sicherheitsarchitektur im Fokus des dynamischen Kongressgeschehens.

Die Entwicklung und der Austausch von Lösungen durch Experten aus Behörde, Politik, Wissenschaft und Industrie werden auf der PITS seit mehr als zehn Jahren erfolgreich betrieben. Über 800 Besucher stellen sich im Dialog den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es werden Lagebilder multiperspektivisch erörtert, die eine Gefahr für Netze und IT-Systeme der öffentlichen Hand, aber auch der Wirtschaft darstellen. Es geht um die Krisenfestigkeit einer modernen Gesellschaft, die den Kampf gegen Kriminalität, Spionage und Terrorismus im Cyber-Raum wehrhafter führen möchte.

Kritische Infrastrukturen in Gefahr

Auf der PITS werden bedrohliche Szenarien wie Cyber-Attacken gegen Kritische Infrastrukturen in Vorträgen und Fachforen vor Augen geführt. Hacker, die in die Systeme eines Kernkraftwerkes eindringen und das Stromnetz mit ihrem Angriff kollabieren lassen, treffen die Pulsader eines auf Leistung und Sicherheit ausgerichteten Staates.

Die High Level-Debatte “Terrorismus im Cyber-Raum – Cyber-Terrorismus?” analysiert die unheilvolle Gemengelage virtueller Droh- und Schadpotenziale. Es diskutieren neben dem Herausgeber und Chefredakteur des Behörden Spiegel, R. Uwe Proll, u.a. Georg Mascolo (Leiter Rechercheverbund NDR, WDR, SZ) und Gerhard Schindler (Präsident des BND a.D.)

Kooperation erhöht Sicherheit

Da Cyber-Angriffe nicht vor Staatsgrenzen halt machen, muss die zukünftige Cyber-Abwehr international kooperativ sein. Der Programmpunkt “Kooperation für Cyberabwehr” nimmt sich genau dieser Leitlinie an. Bundes-CIO Klaus Vitt, der den Impuls zur Diskussion gibt und moderiert, trifft u. a. auf Generalleutnant Michael Vetter (Abteilungsleiter Cyber/Informationstechnik, Bundesministerium der Verteidigung) sowie Ammar Alkassar (Bevollmächtigter für Innovation und Strategie, Staatskanzlei des Saarlandes).

Wo kann man sich informieren?

Auf der kongressbegleitenden Website der PITS 2019 besteht die Möglichkeit zur Anmeldung. Außerdem kann dort die Kongress-Broschüre mit dem aktuellen Programm heruntergeladen werden. In den Sozialen Medien ist die PITS ebenfalls mit dem offiziellen Hashtag #PITS2019 vertreten. Über die Accounts @behoerdenNews und @itPits werden News zur Cyber Security und allen Kongressereignissen gepostet. Auch auf Instagram und Facebook wird Content veröffentlicht. Die Community sei herzlich eingeladen, sich an der Diskussion über IT-Sicherheit von Staat und Verwaltung aktiv zu beteiligen. 

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