BA optiert für Christiane Schönefeld

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Geht es nach dem internen Votum, wird sie demnächst einen Vorstandsposten bei der Bundesagentur für Arbeit bekleiden: Christiane Schönefeld. (Foto: © BA)

Die Arbeitsgruppe im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Christiane Schönefeld als potenzielle Nachfolgerin für den derzeit vakanten Vorstandsposten vorgeschlagen. Die derzeitige NRW-Regionaldirektorin gilt als ausgewiesene Arbeitsmarktexpertin und war bis Anfang dieses Jahres Mitglied der Kommission “Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung”, auch bekannt als “Kohlekommission”. Im Amt würde sie Valerie Holsboer beerben, die im Juli zurückgetreten war.  

Seit nunmehr 15 Jahren ist Christiane Schönefeld schon Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW. Zuvor hatte sie den Posten der Vizepräsidentin des Landesarbeitsamtes NRW inne. 1995 wurde sie zur Direktorin des Arbeitsamtes Duisburg ernannt, ein Amt, das sie bis 1999 innehatte. Im Öffentlichen Dienst ist Schönefeld bereits seit 1986 tätig: Nachdem sie ihr Studium der Rechtswissenschaften mit erfolgreichem Examen abgeschlossen hatte, stieg sie in die Bundesanstalt für Arbeit ein und arbeitete dort in verschiedenen Positionen.

Der Personalvorschlag soll Ende August auf einer Sondersitzung des Verwaltungsrates offiziell verabschiedet und im Anschluss der Bundesregierung zur Zustimmung unterbreitet werden.

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