Klimawandel aufhalten – aber wie?

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Waldbrände halten die Katastrophenschützer auf Trab. Insbesondere während extremer Klimaperioden fällt auf großen Flächen wertvoller Baumbestand den Flammen zum Opfer. (Foto: skeeze, pixabay.com)

Der Europäische Katastrophenschutzkongress wendet sich 2019 den unübersehbaren Folgen des Klimawandels zu. Sein diesjähriger Titel lautet nicht ohne Grund “Climate Change”: Denn immer öfter werden die Welt und Europa von Extremsituationen wie Waldbränden, Starkregen, Überschwemmungen und Hitzewellen bedroht.

Politiker, Katastastrophenschutzstellen, THW, DRK, Johanniter und Feuerwehr debattieren am 27. und 28. August in Berlin über die Auswirkungen dieses Wandels, der den Katastrophenschutz unmittelbar betrifft. Über allem thront die Frage, wie dieser organisatorisch, personell und finanziell aufgestellt sein muss, um allen Herausforderungen gewappnet zu sein.

Tobias Fuchs (Leiter der Abteilung Klima- und Umweltberatung, Deutscher Wetterdienst) gibt einen Ausblick, wie sich das Klima in Europa entwickeln wird. In einer vertiefenden Debatte wird die Anpassungsfähigkeit des europäischen Katastrophenschutzes an den Klimawandel diskutiert.  Der Bundestagsabgeordnete und Präsident der THW-Bundesvereinigung, Marian Wendt (CDU), ist Impulsgeber dieser internationalen Diskussionsrunde. Neben Albrecht Broemme (Präsident, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk) spricht auch Agostino Miozzo (Generaldirektor, Behörde für Katastrophenschutz, Republik Italien).

Rekordhitze prüft den Katastrophenschutz

Dürren und Waldbrände nehmen in den Hitzeperioden rekordverdächtiger Sommer zu. Dr. Alexander Götz (Abteilungsleiter, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport) moderiert das betreffende Fachforum über diese bedrohlichen Phänome unserer Zeit. Es diskutieren unter anderem Alexander Esser (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), Jochen Stein (Leiter der Feuerwehr Bonn, Vorsitzender Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren Deutschland) sowie Michael Matrian (Referatsleiter Einsatz, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk).

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhält man auf der kongressbegleitenden Homepage.

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