Ein Prototyp für Thüringens Verwaltung

0
175
Die für Geodaten eingerichtete Serviceplattform Geoproxy gilt als Beispiel für eine gelungene Digitalisierung des öffentlichen Sektors in Thüringen. (Foto: Free-Photos, pixabay.com)

Um sich über die digitale Zukunft des Landes Thüringen zu beraten, traf sich Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Finanzministerium und CIO des Freistaats, Mitte des Monats mit Ulrich Püß, dem Vizepräsidenten des Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation (TLBG). Von besonderem Interesse war dabei die hauseigene Plattform Geoproxy.

Als einer der am meisten frequentierten Services gilt Thüringens Open-Data-Portal für Geobasisdaten als ein Pionier unter den Digitalangeboten der Landesverwaltung. Mehr als 100.000 Nutzer jährlich verbucht Geoproxy inzwischen. Darunter Zugriffe von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von anderen Ministerien, welche die Datenbank des TLBG mehr und mehr in eigene Arbeitsprozesse einbeziehen. „Die elektronischen Kartendaten sind Grundlage für viele andere Verwaltungsverfahren, so z.B. für die Bauverwaltung, die Umweltverwaltung oder auch die Steuerverwaltung. Ebenso nutzen die Kommunen, die vom Land bereit gestellten Geoinformationen.”, heißt es vonseiten Schuberts und Püßens. In mehr als einer Hinsicht sei Geoproxy also Prototyp, dessen Erfolgsgeschichte man sich in Zukunft zum Muster nehmen wolle, um die Digitalisierung des Verwaltungsangebots voranzutreiben.

Doch soll das Open-Data-Portal nur der Anfang sein. Im Zuge des Onlinezugangsgesetzes seien noch weitere Digitalstrategien in Vorbereitung, die sowohl interne Prozesse als auch externe Angebote optimieren bzw. erweitern sollen. Zu nennen wären hier u.a. das E-Government-Verfahren PERSOS zur einheitlichen Personalverwaltung oder die elektronische Akte.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here