INPOL-Vorfall in Sachsen-Anhalt: Hacking?

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Nach einem Gerätedefekt musste Hand angelegt werden, um den elektronischen Datenverbund INPOL wieder verfügbar machen zu können. (Foto: ColossusCloud, pixabay.com)

Das Polizeiliche Informationssystem INPOL stand in Sachsen-Anhalt kurzzeitig nicht zur Verfügung. Weitreichende Folgen blieben jedoch aus.

Über den Vorfall äußerte sich zunächst der Vorstandsvorsitzende des Verbandes IT- und Multimediaindustrie, Marco Langhof, im Rahmen seiner Kritik zu versäumten Investitionen des Landes Sachsen-Anhalts. Daraufhin kursierten Vermutungen über einen Hacking-Angriff auf das Informationssystem. Das sachsen-anhaltinische Innenministerium bestätigte auf Nachfrage den Vorfall. Grund dafür sei demnach ein Defekt eines technischen Gerätes gewesen. 

Um die allgemeine Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten, seien Abfragen – wie bei planmäßigen Wartungsarbeiten – über Länder, beziehungsweise die Bundespolizei getätigt worden. Es hätten somit keine anhaltenden Probleme bestanden, die noch zu beheben seien. Trotz Redundanz des ausgefallenen Gerätes werde mit Vertragspartnern die organisatorischen Abläufe und Maßnahmen zur Prävention nochmals erläutert.

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