Länger unterwegs

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In Berlin sind die Kräfte des Ordnungsamtes in Zukunft länger auf den Straßen unterwegs. (Foto: Kumbabali, https://stock.adobe.com/de/ )

Die Mitarbeiter der Berliner Ordnungsämter sind künftig länger als bisher im Außendienst unterwegs. Sie sind ab sofort täglich von sechs bis 24 Uhr im Einsatz. Das sieht eine Dienstvereinbarung vor, die von Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz, Innensenator Andreas Geisel (beide SPD) und Mitgliedern der Personalvertretung unterzeichnet wurde.

Auf freiwilliger Basis können die einzelnen Bezirke mit den örtlichen Personalräten weitergehende Einsatzzeiten vereinbaren. Diese können dann auch außerhalb dieses Korridors liegen. Bisher war der Einsatz der Beschäftigten des Allgemeinen Ordnungsdienstes in Berlin sonntags bis donnerstags nur von sechs bis 22 Uhr und an Frei- und Samstagen von sechs Uhr bis Mitternacht möglich.

Innensenator Geisel sagte zu der Neuregelung: “Die neue Dienstvereinbarung ist eine gute Lösung für alle Seiten.” Sie berücksichtige sowohl die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nach einer zeitlich längeren Präsenz der Ordnungsämter wie auch die Bedürfnisse der betroffenen Mitarbeiter. “Insgesamt bieten wir damit ab sofort stadtweit wöchentlich zehn Stunden mehr Verfügbarkeit der Ordnungsämter”, so Geisel.

Finanzsenator Dr. Kollatz ergänzte: “Die Ordnungsämter sind von früh bis spät gefragt. Daher ist es gut, dass wir gemeinsam mit dem Hauptpersonalrat die neue Dienstvereinbarung auf den Weg gebracht haben.” Die Mitarbeiter der Ordnungsämter seien nun nahezu rund um die Uhr im Einsatz.

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