Regionale KI-Labore

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Baden-Württemberg fördert regionale KI-Labs, die mittelständische Unternehmen aus allen Branchen unterstützen sollen. (Foto: geralt, pixabay.com)

Das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, und Wohnungsbau fördert die Einrichtung von regionalen Laboren für Künstliche Intelligenz (regionale KI-Labs) mit insgesamt zwei Millionen Euro. Im Rahmen eines Modellversuchs sollen diese Labore insbesondere Unternehmen aus dem Mittelstand dabei unterstützen, konkrete KI-Anwendungsfälle kennenzulernen und zu erproben.

Landeswirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) betont: “Künstliche Intelligenz bietet enorme Chancen für die Wertschöpfung in praktisch allen Bereichen unserer Wirtschaft. Mit den regionalen KI-Labs verschaffen wir den mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg flächendeckenden Zugang zum Thema KI und unterstützen sie dabei, die Potenziale dieser wichtigen Zukunftstechnologie erfolgreich zu nutzen. Wir dürfen bei der Nutzung von KI für neue Geschäfts-, Produktions- oder Vertriebsmodelle nicht den Anschluss verlieren.”

Die ausgewählten KI-Labs sollen durch ein begleitendes KI-Wissenstransferprojekt Unterstützung erhalten, welches ebenfalls vom Wirtschaftsministerium gefördert wird. “Um die Unternehmen in den Regionen zielgerichtet, passgenau und praxisorientiert zu unterstützen, wollen wir bei der Ausgestaltung der KI-Labs auch bereits bestehende regionale Strukturen und Aktivitäten sowie die Bedarfe der Unternehmen vor Ort berücksichtigen”, so Hoffmeister-Kraut weiter. Ziel sei es, alle Branchen zu erreichen; sowohl die Industrie als auch Handwerk und Handel. Der Förderaufruf richtet sich etwa neben Landkreisen, Städten und Gemeinden, kommunalen Zweckverbänden und Wirtschaftsfördereinrichtungen auch an Hochschulen, Forschungs- und Transfereinrichtungen sowie Kammern und Verbände. Auch die regionalen Digitalisierungszentren (Digital Hubs), die vom Wirtschaftsministerium gefördert werden, gehören zum Kreis der Antragsberechtigten. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2019.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen zum Förderaufruf finden Sie unter: https://t1p.de/uq5m

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