EZB schließt gehackte Webseite

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Eine Informationswebseite der EZB wurde gehackt. Wahrscheinlich sind Personenbezogene Daten entwendet worden. (Foto: Christine und Hagen Graf, CC BY 2.0, www.flickr.com)

Eine Webseite für Banken der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nach einem Hackerangriff abgeschaltet worden. Offenbar wurden Kontaktdaten entwendet. Interne IT-Systeme sind nach EZB-Angaben nicht betroffen.

Der Angriff erfolgte auf den Server eines externen Anbieters, der die Webseite des Banks Integrated Reporting Dictionary (BIRD) betreibt. Dort können Banken sich darüber informieren, wie statistische und aufsichtliche Meldungen erstellt werden müssen. Von der EZB heißt es, dass Kontaktdaten wie E-Mail-Adressen, Namen und Funktionen von 481 Abonnenten eines Newsletters entwendet worden sein könnten. Der betroffene externe Server sei mit IT-Systemen der EZB physisch nicht verknüpft, entsprechend seien diese sowie marktrelevante Daten nicht in Gefahr gewesen. Erkannt wurde der Angriff erst im Rahmen von regelmäßigen Wartungsmaßnahmen.

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