Gesundheitliche Chancengleichheit erhöhen

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Bayerische Kommunen können GKV-Mittel erhalten. Eine der Zielgruppen: ältere Menschen. (Foto: Antranias, pixabay.com)

Die Kommunen in Bayern können von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) Mittel für die Gesundheitsförderung von sozial und gesundheitlich benachteiligten Menschen erhalten. Dabei sollen vor allem Maßnahmen für Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen, ältere Menschen sowie Kinder und Jugendliche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien unterstützt werden.

Jede Kommune, die ein qualitativ hochwertiges und interessantes Konzept vorlegt, kann für die kommenden vier Jahre bis zu 110.000 Euro erhalten, um ihr Vorhaben umzusetzen. Allerdings müssen sie auch einen Eigenanteil zur Förderung leisten: in den ersten drei Jahren sind das 20 Prozent, im vierten Jahr 30 Prozent. Die bayerischen Krankenkassen wollen mit dem neuen Förderprogramm nach eigenen Angaben Kommunen dabei unterstützen, die gesundheitliche Chancengleichheit in Bayern zu verbessern und die Gesundheitsförderung sozial benachteiligter Gruppen zu stärken.

Es werden Maßnahmen finanziert, die gesundheitsförderliche Lebensbedingungen für diese Zielgruppen schaffen sowie ihre Gesundheit und Gesundheitskompetenz fördern. Zu diesem Zweck können Kommunen mit lokalen Kooperationspartnern wie Sportvereinen, Beratungsstellen, Nachbarschaftseinrichtungen oder Wohlfahrtsverbänden zusammenarbeiten. Das Vorhaben ist Teil des Förderprogramms des “GKV-Bündnisses für Gesundheit”, das alle 109 gesetzlichen Krankenkassen tragen. Alle Kreise und kreisfreien Städte Bayerns können sich beteiligen.

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