Neue Kampagne in Hessen

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In Hessen soll mithilfe einer Kampagne die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf für Freiwillige Feuerwehrleute (Foto) weiter verbessert werden. (Foto: Jörn www.pixelio.de)

In Hessen ist eine Kampagne für den Brand- und Katastrophenschutz gestartet. Behandelt wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen ehrenamtlichem Engagement einerseits und beruflichen Verpflichtungen andererseits. Veröffentlicht werden mehrere (Kurz)filme, ein Informationsflyer sowie verschiedene Motive für die Nutzung als Rollup oder Plakat.

Das Land Hessen investiert rund 200.000 Euro in die Kampagne, die in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband und den im Katastrophenschutz organisierten Hilfsorganisationen initiiert wurde. Innenminister Peter Beuth (CDU) sagte dazu: “Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind für den Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land von unschätzbarem Wert.” Um dieses wertvolle System für die Zukunft zu erhalten, sei die Gesellschaft zwingend darauf angewiesen, dass die Ehrenamtlichen auf eine gute und verständnisvolle Zusammenarbeit mit ihren Arbeitgebern träfen. “Mit der Kampagne wollen wir die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf stärken, aber auch unterstreichen, welchen besonderen Mehrwert ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Arbeitgeber haben”, so der Wiesbadener Ressortchef weiter. Sie seien krisenfeste, verlässliche und belastbare Beschäftigte und hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte.

Gesellschaftlicher Rückhalt erforderlich

Der Präsident des hessischen Landesfeuerwehrverbandes, Ralf Ackermann, sagte: “Ohne die rund 72.000 ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren wäre der Brandschutz und damit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Hessen nicht zu gewährleisten.” Aus diesem Grunde bräuchten diejenigen, die neben Beruf, Ausbildung und Familie rund um die Uhr bereitstünden, um Menschen in Not zu helfen, die volle Rückendeckung der Gesellschaft. Ähnlich äußerte sich der Präsident des hessischen Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Norbert Södler, als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz des Landes.

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