Nichts geht ohne den Faktor Zeit

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Ein eingespieltes Team dank koordinierter Abläufe: THW-Einsatkräfte bei der Bergung eines Verschütteten. Für ein zielgerichtetes Vorgehen muss die Informationskette "Warnen, Alarmieren und Informieren" stimmen. (© THW)

“Warnen, Alarmieren und Informieren” sind wesentliche Bestandteile, um die Abläufe beim Katastrophen- und Zivilschutz zu beschleunigen und zu perfektionieren. Denn der Faktor Zeit muss bei der Lebensrettung immer einkalkuliert werden. Auf dem Europäischen Katastrophenschutzkongress wird sich ein Sonderprogrammteil mit relevanten Trends für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) beschäftigen.

Da koordinierte Abläufe über den Erfolg des Einsatzes entscheiden, gilt es für Einsatzkräfte, ihre Fähigkeiten und technische Ausrüstung permanent zu verbessern, um bei extremen Lagen sicherer handeln zu können. Hier setzen beide Anwenderforen auf dem Europäischen Katastrophenschutzkongress an, welche parallel zum Hauptprogramm Expertisen, vor allem aus dem Bereich Digitalfunk, liefern.

Eine Einführung zu behördlichen Warndiensten im Bevölkerungsschutz unterbreitet Hendrik Roggendorf vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) dem Auditorium. Sein Impuls geht auf den aktuellen Stand im Bereich behördlicher Warndienste ein.

Social Media rettet Leben

Die Anwenderforen sollen Fachleuten aus den Verwaltungen praxisorientierte Lösungen und Konzepte zu neuester Technik präsentieren. So werden innovative und maßgeschneiderte Sirenenwarnsysteme von Dozenten aus der Wirtschaft vorgestellt und auf Technologien wie die TETRA-Alarmierung eingegangen. Hier gibt Tobias Herr, Leiter der Autorisierten Stelle BOS-Digitalfunk Hessen, seinen Impuls.

In der virtuellen Welt des Internets sind die sozialen Medien zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden – auch Katastrophenschützer nutzen Twitter, Facebook und Co., um die Bevölkerung über Lagebilder zu informieren, respektive zu warnen. Dipl.-Ing. Stefan Grobelny (Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie Feuerwehr Dortmund) berichtet über seine Erfahrungen im Programmteil “Social Media im Bevölkerungsschutz: Warnen und Informieren”.

Möglichkeit zur Anmeldung

Auf der kongressbegleitenden Website des Europäischen Katastrophenschutzkongresses, der am 27. und 28. August in Berlin stattfinden wird, besteht die Möglichkeit zur Anmeldung. Außerdem kann dort die Kongress-Broschüre mit dem aktuellen Programm heruntergeladen werden.

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