Schwerin und BSI kooperieren

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Die IT-Beauftragte der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, Ina-Maria Ulbrich, hat eine Absichtserklärung zur vertieften Zusammenarbeit mit dem BSI unterzeichnet. (Foto: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern/ Scherer)

Mecklenburg-Vorpommern und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wollen Ihre Zusammenarbeit vertiefen. Dazu haben die IT-Beauftragte der Landesregierung und Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Ina-Maria Ulbrich, und Innenstaatssekretär Thomas Lenz eine Absichtserklärung mit dem Präsidenten des BSI, Arne Schönbohm, unterzeichnet.

Mecklenburg-Vorpommern ist das zehnte Land, dass seine Kooperation mit der Bundesbehörde in dieser Weise formalisiert. Zuletzt hatte das Potsdamer Innenministerium eine entsprechende Vereinbarung mit dem BSI unterzeichnet.

“In unser immer stärker vernetzten Welt besteht eine wachsende digitale Bedrohung – auch für die Verwaltung, deren Digitalisierungsgrad stetig zunimmt”, sagte Ulbrich zur Absichtserklärung ihres Landes. Informationssicherheit bedeute vor allem, richtig mit den bestehenden Risiken umzugehen. “So wollen wir uns mit einem starken Partner an unserer Seite effektiver vor Angriffen auf unsere IT-Systeme schützen”, so Ulbrich weiter. Und Lenz ergänzte: “Informationssicherheit kann heute mit lokal begrenzten Schutzmaßnahmen nicht mehr gewährleistet werden. Nur gemeinsam können wir ein hohes IT-Sicherheitsniveau schaffen.”

Das BSI und das Land Mecklenburg-Vorpommern wollen sich künftig enger zu IT-Sicherheitsstrategien und IT-Krisenmanagement austauschen und bei der Aus- und Fortbildung im Bereich der Cyber-Sicherheit zusammenarbeiten. Außerdem will das Land sich bei der Entwicklung von IT-Sicherheitsstandards einbringen.

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