Hamburg misst Mobilitätsverhalten

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Derzeit misst und dokumentiert die Mobility-Plattform vor allem das Nutzerverhalten beim Gebrauch von elektrischen Tretrollern. (Foto: Kirstof Topolewski, pixabay.com)

In Hamburg will man europaweite Maßstäbe für nachhaltige Mobilitätskonzepte setzen. Aus diesem Grund tat sich die Freie und Hansestadt mit dem IT Unternehmen Wunder Mobility zusammen. Ergebnis der Kooperation ist eine Analyseplattform, von der man sich Aufschluss über das potenzielle Zusammenspiel von bestehender Infrastruktur und neuen Konzepten erhofft.

Aufgabe der Plattform ist die kontinuierliche Aufbereitung, Auswertung und Visualisierung von Informationen über das Mobilitätsverhalten der Hamburger Bürgerinnen und Bürger. Im Grunde genommen erfüllt sie eine Scharnierfunktion: In einem ersten Schritt bezieht sie ihre Informationen von der ansässigen Mobilitätswirtschaft, diese reicht sie an die Stadt weiter, die ihrerseits versucht, aus dem vorliegenden Datenmaterial Schlussfolgerungen für neue infrastrukturelle Konzepte zu ziehen.

Vorerst wird sich die Plattform noch auf das Nutzungsverhalten bei elektrischen Tretrollern konzentrieren. Laut offiziellen Angaben sind davon 800 allein in der Hansestadt angemeldet. In Zukunft will man das Messangebot aber noch deutlich ausweiten, wie Gunnar Froh, CEO von Wunder Mobility erklärt. Neben Tretrollern sollen dann auch Daten über das Nutzungsverhalten bei Car-, Roller- und Fahrrad-Sharing Diensten zur Verfügung stehen. “Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Mobilität ein Gemeinschaftsprojekt ist. Die Vernetzung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten und Partner spielt dabei eine Schlüsselrolle”, fügt Froh hinzu.     

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