Panzer-Steuerung mit Helm-Display

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Das neue Panzerfahrzeug (AFV) von Elbit Systems. (Foto: BS/Elbit)

Elbit Systems hat im Rahmen des “Carmel Future Combat Vehicle”-Projekts des israelischen Verteidigungsministeriums umfangreiche Tests abgeschlossen und eine Reihe von Fähigkeitsnachweisen für sein Panzerkampffahrzeug (“Armored Fighting Vehicle” – AFV) durchgeführt.

Das AFV führt nach Unternehmensangaben eine drastische Veränderung der Einsatzfähigkeit von Kampffahrzeugen ein. Dies wird durch den Einsatz autonomer Fähigkeiten und Künstlicher Intelligenz (KI) untermauert, um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen und die Zielerfassung mit erhöhter Geschwindigkeit und Präzision zu erleichtern.

Mit einem am Helm montierten Display (HMD) bedient eine Besatzung von zwei Soldaten das AFV unter geschlossenen Luken, was die Fähigkeiten und die Überlebensfähigkeit verbessert. Das Panzerfahrzeug hat seine Fähigkeit als unabhängige “Strike Cell” mit hoher Feuerkraft, als vernetzte Station für Multispektral-Abtastung und Informationsfusion sowie als Basisplattform für den Betrieb zusätzlicher unbemannter Systeme unter Beweis gestellt.

Die Fähigkeiten wurden durch einen Technologie-Demonstrator vorgeführt, der eine Reihe von Systemen des Unternehmens integriert, darunter auch den unbemannter Schützenstand UT30, das “Iron Vision” HMD, eine Landroboter-Suite, das “Torch”-Command & Control (C2) System, softwaredefinierte E-LynX-Funkgeräte, das “SupervisIR Terrain”-Dominanzsystem, das akustische Situationserkennungssystem MAY, KI-Anwendungen, THOR “Vertical Take-off and Landing” (VTOL) und das “Unmanned Ground Vehicle” (UGV) für Pioniere zum Kampfeinsatz.

Das AFV ist nach Unternehmensangaben ist in der Lage, Kampfaufgaben mit einem hohen Maß an Autonomie auszuführen – Geländefahrten, schnelle Zielerfassung und Priorisierung sowie schnelle, hochpräzise Feuerbefehle bei Tag und Nacht.

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