Aufrüstung des “Patriot”-Systems

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Eine Bundeswehr-Feuereinheit des Systems "Patriot" (Foto: BS/Portugall)

Die Raytheon Company rüstet das “Patriot”-Luftverteidigungssystem der Bundeswehr auf die aktuell verfügbare Konfiguration auf. Die Auftragsvergabe durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA) im Wert von 105,5 Millionen US-Dollar wurde erstmals Ende Juli in einer Telefonkonferenz zu Finanzergebnissen von Raytheon bekannt gegeben.

“Dieses Upgrade stellt sicher, dass die deutsche Luft- und Raketenabwehr bis mindestens 2035 auf dem neuesten Stand bleibt”, erklärte dazu Tom Laliberty, Raytheon Vice President of Integrated Air and Missile Defense.

Der Vertrag kommt kurz nach der Genehmigung des Upgrades durch den Verteidigungs- und den Haushaltsausschuss des Bundestages zustande und soll sicherstellen, dass Deutschland mit fünf weiteren EU- und NATO-Verbündeten, die bei der Luft- und Raketenabwehr auf “Patriot” setzen, in Einklang bleibt. Alle 16 Nationen des Konsortiums – einschließlich der USA – profitieren nach Unternehmensangaben von folgenden Vorteilen:

  • Kostenteilungen für Upgrades,
  • Verbesserungen, um mit den wachsenden Bedrohung Schritt zu halten, und
  • Interoperabilität mit anderen Partnerländern.

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