Musterprojekt Open Data Plattform

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Das Open Data Portal der Stadt Paderborn ist eines von mehreren Modellprojekten innerhalb NRWs, die vom Land bezuschusst werden. (Foto: markus11, pixabay.com)

Um den digitalen Ausbau der kommunalen Verwaltung in NRW auf gute Wege zu bringen, übergab Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart der Stadt Paderborn einen Zuwendungsbescheid in Höhe von zweieinhalb Millionen Euro. Unterstützt wurde das Modellprojekt “Zentrale Open Data Plattform”: ein integratives Serviceportal, das Zugang zu kommunalen Daten verschafft.  

Das Portal soll mit dem Ziel eingerichtet werden, Daten der kommunalen Verwaltung – zu Beginn etwa Kartendienste und Messdaten – für interessierte Bürgerinnen und Bürger im digitalen Raum offen zu stellen. Derart will man ein größeres Maß an Transparenz schaffen und die technologische Entwicklung innerhalb der Region Paderborn anreizen.  

Allmählicher Ausbau geplant

Einmal etabliert, soll die Plattform sukzessive erweitert werden und neben dem bestehenden Portfolio u.a. Daten aus den Bereichen Bürgerzusammenarbeit, Sicherheit und Tourismus online stellen. Diese wiederum, so die Idee des Projekts, können in weiterführende Anwendungen integriert werden, was für die Stadt Paderborn insofern einen Mehrwert darstellen soll, als ihr digitales Profil darüber schärfere Konturen gewinnt. Insgesamt sind für die technische Realisierung des Projektes rund drei Millionen veranschlagt.

Projekt mit landesweiter Strahlkraft

“Die Stadt Paderborn ist Leitkommune für Digitalisierungsprojekte in der Region Ostwestfalen-Lippe.”, sagt Digitalminister Pinkwart im Rahmen der Übergabe. Die ganze Region werde damit auf einen guten Weg gebracht, Musterprojekte zu entwickeln, die letztlich dem ganzen Land zugutekämen. Profiteur dabei sei die öffentliche Verwaltung gleichermaßen wie auch die Bürgerschaft NRWs.   

Die Zentrale Open Data Plattform wurde im Rahmen des landesweiten Förderprogramms “Digitale Modellregionen” prämiert. Neben Paderborn unterstützt es außerdem die Regionen um Wuppertal, Soest, Aachen und Gelsenkirchen mit Finanzmitteln in Höhe von 90 Millionen Euro. Zum derzeitigen Standpunkt wurden bereits mehr als 85 Projekte eingereicht.   

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