Ausbildung kann starten

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Die Ausbildung von bis zu 2.000 Bundesfreiwilligendienstleistenden pro Jahr im neuen Ausbildungszentrum der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) in Brandenburg an der Havel kann beginnen. THW-Präsident Albrecht Broemme hat – gemeinsam mit Vertretern des Bundesinnenministeriums (BMI) sowie der kreisfreien Stadt – die Schlüssel für das temporäre Lehrgangsgebäude entgegengenommen.

Dauerhaft ist die räumliche Lösung allerdings nicht. Nach Abschluss der entsprechenden Renovierungsarbeiten soll das THW-Ausbildungszentrum in eine ehemalige Kaserne umziehen. Franz-Josef Hammerl, BMI-Abteilungsleiter für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz, sagte anlässlich der Schlüsselübergabe für das Provisorium: “Der politische Auftrag, jährlich 2.000 Plätze für Bundesfreiwilligendienstleistende im THW anzubieten, bietet eine willkommene Chance, nachhaltiges Interesse auch für den ehrenamtlichen Dienst im THW zu wecken.” Dank der guten Zusammenarbeit – nicht zuletzt mit der Stadt Brandenburg an der Havel – sei in kürzester Zeit eine gute Interimslösung geschaffen worden, um bereits im kommenden Monat den Ausbildungsbetrieb aufzunehmen, so Hammerl.

Wichtiger Schritt für THW

Und THW-Präsident Broemme ergänzte: “Ich freue mich, dass wir so schnell und unkompliziert ein Ausweichgebäude finden konnten.” Der Start des neuen Ausbildungszentrums sein ein wichtiger Schritt für die Bundesanstalt.

Von der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann (CDU), die vor ihrem Wechsel ins Parlament Oberbürgermeisterin in Brandenburg an der Havel war, hieß es: “Ehrenamtliches Engagement ist der Klebstoff unserer Gesellschaft. Das THW zeigt dabei seit fast 70 Jahren erfolgreich, wie Bürgerinnen und Bürger jeder Altersklasse und jedes persönlichen Hintergrunds sich zum Wohl Aller einbringen können.” Die Ansiedlung des Ausbildungszentrums werde die gesamte Region bereichern, so Tiemann.

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