E-Tretroller in den Stadtverkehr integrieren

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Seltenes Bild in den Städten: E-Tretroller abgestellt in Reih und Glied. (Foto: ThomasWolter, pixabay.com)

Der Deutsche Städtetag (DST), der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und vier Anbieter von E-Tretroller-Verleihsystemen wollen gemeinsam eine erfolgreiche Integration von Leihsystemen mit Elektrokleinstfahrzeugen in den Kommunen gewährleisten. Hierzu haben sie ein Memorandum of Understanding “Nahmobilität gemeinsam stärken” unterzeichnet.

Die Hauptgeschäftsführer der beiden kommunalen Spitzenverbände, Helmut Dedy (DST) und Dr. Gerd Landsberg (DStGB) erklären: “Nach der Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen kommen derzeit vielerorts Anbieter auf die Städte zu. Die Kommunen sind aufgeschlossen gegenüber dieser neuen Form der Nahmobilität. E-Tretroller können einen Beitrag leisten zum Klimaschutz, wenn sie tatsächlich Pkw-Fahrten ersetzen. Damit sie sich gut in den Verkehr integrieren braucht es vor allem die Rücksicht derer, die mit den E-Rollern unterwegs sind sowie klare Regeln, wo Roller stehen dürfen und wo nicht. Darüber hinaus sehen viele Kommunen durch die neuen Angebote Chancen ihre Attraktivität im Tourismus zu steigern.”

Das Memorandum berücksichtige erste vorhandene Vereinbarungen in deutschen Städten, selbst auferlegte Standards der Anbieter sowie Erfahrungen dieser aus dem Ausland. Besonders eine aktive Verkehrssicherheitsarbeit sei den Akteuren wichtig. Für einen konfliktfreien Betrieb beispielsweise im Hinblick auf falsch abgestellte Fahrzeuge enthält das Papier konkrete Empfehlungen. “Die Städte selbst treffen vor Ort aufgrund der Erfahrungen mit den Leihfahrrädern sehr konkrete Vereinbarungen mit den Leihanbietern. Die ersten Wochen seit der Zulassung zeigen, dass es sowohl klarere Vorgaben durch die Kommunen braucht als auch eine gute Kommunikation durch die Anbieter. Unser gemeinsames Ziel ist ein Höchstmaß an Verkehrssicherheit und die Vermeidung von Konfliktsituationen im Straßenraum”, betonen Dedy und Landsberg.

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