Energiesicherheits-Monitoring gefordert

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Dr. Hans-Walter Borries, stellvertretender BSKI-Vorstandsvorsitzender (l.), plädiert für ein kontinuierliches technisches Energiesicherheits-Monitoring. (Foto: BS/Feldmann)

Die Rufe nach einem ständigen, ununterbrochenen technischen Energiesicherheits-Monitoring des deutschen Stromnetzes werden lauter. Dieses sollte durch privatwirtschaftliche Akteure erfolgen und parallel zum Agieren der Bundesnetzagentur (BNetzA) stattfinden.

Das verlangt unter anderem der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes für den Schutz Kritischer Infrastrukturen (BSKI), Dr. Hans-Walter Borries. Grund für dieses Ansinnen sei, dass das Stromnetz in der Bundesrepublik perspektivisch immer instabiler werde. Dadurch steige die Gefahr von Blackouts, so Borries. Und die Kosten eines solchen Ausfalls können sehr hoch sein. Je nach Tageszeit könnten sich die Schäden auf bis zu 600 Millionen Euro belaufen. Zudem würden bei einem Blackout weite Teile der Verkehrsinfrastruktur ausfallen. Gleiches gelte für Teile der öffentlichen Daseinsvorsorge, wie etwa Krankenhäuser, heißt es vom BSKI.

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