Klimawandel ist “existenzielle Bedrohung”

0
940
Warnte vor den Gefahren des Klimawandels: Florian Pronold (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU). (Foto: BS/Feldmann)

Die globale Erwärmung betrifft alle Bereiche des menschlichen Lebens. So werde es in Zukunft zum Beispiel sogenannte Hitzeinseln in Städten geben. Dort werde die Temperatur um rund zehn Grad Celsius höher liegen als in der Umgebung. Davon zeigt sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU), Florian Pronold (SPD), überzeugt.

Zudem werde die Zahl besonders heißer Tage als Folge des weltweiten Klimawandels weiter ansteigen. Als Folge davon werde es mehr Hitzetote geben, betonte Pronold zur Eröffnung des diesjährigen Europäischen Katastrophenschutzkongresses des Behörden Spiegel in Berlin. Aufgrund all dieser Gefahren zeigte sich der Sozialdemokrat alarmiert und warnte: “Der Klimawandel ist für uns eine existenzielle Bedrohung.” Er plädierte für eine besonders intensive Kooperation zwischen Bund und Ländern im Bereich des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes. Denn Großschadenslagen und Extremwetterlagen machen nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Im Gegenteil: die Dynamik des Klimawandels sei einzigartig, unterstrich Christoph Flury, stellvertretender Direktor des Schweizer Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS).

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here