Vulnerabilitätsanalysen erforderlich

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Plädiert für das Erstellen von Vulnerabilitätsanalysen: Dr. Johannes Richert, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). (Foto: BS/Feldmann)

In Deutschland müssen auf regionaler und lokaler Ebene Vulnerabilitätsanalysen durchgeführt werden. Bisher verfüge der Rettungsdienst noch zu selten über Daten über verletzliche oder pflegebedürftige Personen in seinem Zuständigkeitsbereich. Insbesondere für Personen über 65 Jahre, Menschen mit Vorerkrankungen sowie für Kinder sei das notwendig.

Das meint der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Johannes Richert. Außerdem plädiert er dafür, die Sozial- besser mit den Rettungsdiensten zu verknüpfen. Richert kritisiert darüber hinaus, dass bisher noch keine deutsche Stadt über einen Hitzewellenplan verfüge. Und das, obwohl die Anzahl der heißen Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius immer weiter ansteigen und zwei Drittel aller Naturkatastrophen weltweit inzwischen klimainduziert seien. Die tschechische Hauptstadt Prag sei hier schon deutlich weiter, so Richert. Dort gebe es schon seit Längerem einen Plan zum Umgang mit Hitzewellen.

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