Es braucht Risikoanalysen

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Prof. Hamidreza Khankeh vom schwedischen Karolinska-Institut verlangt Risikoanalysen und wirksame Frühwarnsysteme. (Foto: BS/Feldmann)

Im vergangenen Jahr gab es weltweit mindestens 315 Katastrophen mit über 11.800 Toten. Von den Folgen von Extremwetterereignisse waren sogar fast 70 Millionen Menschen betroffen. Das berichtete Prof. Hamidreza Khankeh vom Karolinska-Institut in Stockholm.

Sein Heimatland, der Iran, sei besonders von Überflutungen und Erdbeben betroffen, so der Forscher. Regional betrachtet, leide Asien besonders stark unter den Folgen von Extremwetterereignissen. Da diese auch Auswirkungen auf Einrichtungen des Gesundheitssektors (etwa zerstörte Krankenhäuser) hätten, brauche es frühzeitige Risikoanalysen und effektive Frühwarnsysteme. Zudem müsse die Bevölkerung vor Ort noch stärker für die drohenden Gefahren sensibilisiert werden, verlangte der Wissenschaftler.

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