KI hört mit

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Forscht an der KI-getriebenen Auswertung von Einsatzkommunikation: Dr. Ivana Kruijff-Korbayová. (Foto: BS/Giessen)

Künstliche Intelligenz (KI) wird häufig dann ins Spiel gebracht, wenn man sich eine effiziente Auswertung von großen oder komplexen Informationsansammlungen wünscht. Im Bereich des Zivilschutzes verspricht man sich vor allem eins: bessere Lagebilder. Ein großer Schritt wäre schon getan, wenn sämtliche Informationen gesammelt und zentral verfügbar gemacht würden, die in der verbalen Kommunikation zwischen Rettungskräften und Stäben ausgetauscht werden.

An Lösungen forscht Dr. Ivana Kruijff-Korbayová mit der Organisationseinheit Sprachtechnologie und Multilingualität, am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. “Ziel ist es, dass das System die Team-Kommunikation im Einsatz inhaltlich versteht und damit arbeiten kann”, so Kruijff-Korbayová. Dazu müsse das gesprochene Wort erfasst, interpretiert und mit anderen verfügbaren Daten zu kontextualisierten Informationen integriert werden. “Damit wollen wir Lagebildinformationen und digitale Assistenzsysteme anreichern. Auch für die obligatorische Dokumentation von Einsätzen und für Schulungszwecke können die Daten genutzt werden.”

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