Soziologische Arbeit mit Hanno-Peter-Preis gewürdigt

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Mit dem Hanno-Peter-Preis für Katastrophenmedizin ausgezeichnet: Nils Ellebrecht. (Foto: BS/Giessen)

In Berlin wurde der vierte Hanno-Peter-Preis verliehen. Der erste Platz des Ehrenpreises der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) ging an Nils Ellebrecht (Universität Freiburg) für seine Doktorarbeit.  Diese umfasst soziologische Studien zum Handeln im Rettungsdienst. Unter anderem hat er sich mit Motiven und Rahmenbedingungen bei der Einstufung von Patienten nach Dringlichkeit (Triage) befasst. Den Preis überreichte DGKM-Präsident Prof. Leo Latasch im Rahmen des Katastrophenschutzkongresses des Behörden Spiegel.

Den zweiten Preis teilen sich Lars Burmann (Hochschule für Gesundheit Gera) und Jens Tobias von den Berken (RWTH Aachen) mit Arbeiten zur Vergleichbarkeit von Triage-Systemen respektive zu Faktoren von Leistungsbegrenzungen im medizinischen Einsatz. Den dritten Preis erhielt Christoph Amelunxen (Universität Paderborn) für eine Studie zu Methoden zur Risikoidentifizierung.

Der Hanno-Peter-Preis wird seit 2013 alle zwei Jahre durch die DGKM verliehen. Er wurde zu Ehren des 2009 verstorbenen früheren Präsidenten der Gesellschaft Hanno Friedrich Peter gestiftet. Prämiert werden Arbeiten, die sich in Exzellenz und Originalität herausheben und neue Impulse für Wissenschaft und Praxis in der Katastrophenmedizin geben.

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