Immer größere Angriffsflächen

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Warnte vor Einfallstoren für Wirtschaftsspionage. Der Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Bernhard Witthaut. (Foto: BS/Feldmann)

Im kommenden Jahr wird weltweit mit 50 Milliarden vernetzten Geräten gerechnet. Damit einher gehen jedoch auch deutlich mehr Möglichkeiten zur Wirtschaftsspionage. Davor warnt Bernhard Witthaut, Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes.

Auf der Public-IT-Security (PITS) in Berlin meinte er: “Die Angriffsflächen vergrößern sich.” Zudem konstatierte er: “Der Faktor Mensch ist einer der wesentlichen im Bereich des Wirtschaftsschutzes.” Witthaut unterstrich darüber hinaus, dass es im Kampf gegen Wirtschaftsspionage teilweise noch “Baustellen” im Verhältnis zwischen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) einerseits und den Unternehmen andererseits gebe. Auch sei die gesetzliche Lage in Teilen noch verbesserungsbedürftig. So dürfe der Verfassungsschutz Firmen etwa keine Erkenntnisse aus Überprüfungen von potenziellen Mitarbeitern mitteilen. Den Unternehmen dürften keine Treffer aus dem Nachrichtendienstlichen Informationssystem (NADIS) genannt werden, so Witthaut.

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